Mindeststandards für ein Schutzkonzept in unserer Einrichtung erarbeiten

Ein Schutzkonzept als wesentliche Voraussetzung, Gewalt vorzubeugen

Am 31. Oktober trafen sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, um unter Anleitung der Referentin Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung für den Geschäftsbereich Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe, Frau Adam, die Vorbereitungen zur Erstellung eines Schutzkonzeptes für die Eingliederungshilfe zu leisten.

Abgesehen vom Auftrag des Sozialministeriums, welches im Rahmenvertrag nach SGB IX die Vorlage eines Schutzkonzeptes für Menschen mit Behinderung verankert sehen will, halten wir die Ausarbeitung eines Schutzkonzeptes und die Auseinandersetzung mit dem Thema Prävention und Schutz als wichtigen Auftrag zur Vermeidung von Gewalt jeglicher Art durch Mitarbeitende gegen Leistungsberechtigte, durch Leistungsberechtigte gegen Mitarbeitende (auch ehrenamtlich Tätige und Freiwillige) sowie Gewalt zwischen Leistungsberechtigten.

Im Vorfeld haben Mitarbeitende eine Risikoanalyse anhand eines Fragebogens durchgeführt und anschließend ausgewertet, um sich einen ersten Überblick über eventuelle Risiken in unserer Einrichtung zu verschaffen. 

Ziel ist ein Handlungskonzept im Rahmen des Qualitätsmanagements zu erstellen und vorzuhalten, in dem die Zuständigkeiten und Prozesse geregelt werden, welche der Prävention von Gewalt dienen und dabei Schwerpunkte auf Berücksichtigung des Willens und der Wünsche der Betreuten legen. Transparenz und Partizipation werden dabei durch ein geregeltes, schriftlich fixiertes und veröffentlichtes Beschwerdemanagement gefördert. Ein Handlungskonzept vermittelt Handlungssicherheit in unserer täglichen Arbeit und Begegnung mit unseren anvertrauten Menschen und wird von allen Mitarbeitenden erarbeitet, bei allen Mitarbeitenden implementiert und im Handlungsfall angewandt.

Bei Eintreten eines ,,Krisenfalles" erfolgt durch die Leitung/ das Krisenteam eine ergebnisoffene Prüfung hinsichtlich der aus der Situation entstehenden Risiken und der Dringlichkeit des Handlungsbedarfs, um das Ereignis mittels einer Falldokumentation zu beurteilen. Daraus folgen weitere Schritte entsprechend des Handlungskonzeptes, einschließlich der geltenden Meldepflichten.

Voraussetzungen, um Gewalt in Einrichtungen zu vermeiden sind, neben ausreichender personeller und räumlicher Ausstattung der Einrichtung, einschlägig geschulte und sensibilisierte Mitarbeitende, Freiwillige, ehrenamtlich Tätige. Des weiteren unterstützen dabei strukturierte, eindeutige Kommunikationswege, fortlaufende Schulungen der Beschäftigten in grundsensiblen Bereichen wie geschlechtsspezifischen Themen, freiheitsentziehenden Maßnahmen, Deeskalationsstrategien.

Im Sinne der  Information, Aufklärung und Vermeidung von jeglicher Gewalt, erkennen wir die hohe Bedeutung der Prävention an und bemühen uns um entsprechende Instrumente, die uns Handlungssicherheit in unserer Praxis vermitteln.

GJusten

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